Idee & Konzept

Ausgangslage

Das deutsche Wirtschafts- und Produktionsmodell basiert auf Wissen und beruflicher Handlungskompetenz. Aus- und Weiterbildung sind dabei tragende, nicht zu ersetzende Säulen. Beschäftigungssicherheit und Standortsicherung gelingen nur durch umfassende Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Obwohl das seit vielen Jahren bekannt ist, stagniert die Beteiligung an beruflicher Fort- und Weiterbildung.

An- und Ungelernte, Fach- und Sachbearbeiter/innen sowie Menschen mit Migrationshintergrund sind ganz besonders von betrieblichen Veränderungsprozessen betroffen. Doch gerade hier zeigt sich, dass diese Beschäftigten kaum an beruflicher Fort- und Weiterbildung beteiligt sind.

 

Eine den Lern- und Entwicklungsprozess von Beschäftigten begleitende „Assistierte Weiterbildung“
muss Antworten auf folgende Fragen geben:

Wie können Betriebsräte berufliche Weiterbildung noch besser mit ihrem strategischen Handeln verknüpfen und diese gleichzeitig im Unternehmen noch intensiver fördern?

Welche Aufgaben haben dabei die Vertrauens-leute?

Was ist zu tun, damit Betriebsräte und Vertrauensleute als wesentliche Bildungsakteure eine Scharnierfunktion zwischen den Weiterbildungsinteressen der Beschäftigten und den objektiven Anforderungen des Betriebes einnehmen können?

Welche Kompetenzen und Qualifikationen brauchen sie dazu?

Was hält die Beschäftigten von Weiterbildung ab? Was ist hinder-, was ist förderlich?

Was müssen Führungskräfte aller Unternehmensbereiche als die „neuen Bildungsakteure“ tun, um das Unternehmen durch Weiterbildung zukunftsfähig zu machen und die Innovationskraft und die Innovationsfähigkeit durch Weiterbildung zu stärken?

gute_arbeit